Doppelbock: «wyt drüberuus»
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Für einen Teil des neuen Programms
bilden alte Handschriften aus dem Engadin, die Sammlung
«Altfrentsch» aus Gonten (AR) und hier und da aufgelesene
Melodien die Quellen. Lieder aus allen Landesteilen
und «wyt drüberuus» wurden zusammen getragen, Naturjodel
und Kuhreien, Jodellieder und Balladen ausgewählt
und bearbeitet. Die zum Teil uralten Themen der
Volksmusik faszinieren durch ihre Kraft und ihre
schlichte Schönheit. Hier wurzelt das berühmte Schweizer
Heimweh. Dabei bestechen vor allem die stringent
reduzierten Arrangements, die unkonventionelle Instrumentierung
und Christine Lauterburgs fröhliche, glasklare Stimme.
Miteinander entstehen aus Ur-Melodien neue Klanglandschaften,
Sound-Gebilde und «wyt drüberuus». Frisch, frech,
fröhlich und lustvoll entsteht zeitgemässe Volksmusik,
die den üblichen Rahmen der Volksmusik sprengt und
sich trotzdem der Tradition verpflichtet. Daher
der Titel; «wyt drüberuus».
Dabei ergänzen sich die Sängerin und
die Band mit ihrer Pop-Erfahrung perfekt in der
Liebe zum Althergebrachten, die nicht in Ehrfurcht
erstarrt: Sie sprechen dieselbe Sprache. Als Novum
spielt Elisabeth Sulser bei der Band. Sie ist klassisch
ausgebildete Blöckflötistin, hat sich aber schnell
zu weiteren Instrumenten und zur Volks– und Folkmusik
hingezogen gefühlt. So spielt sie mittlerweile neben
der Blöckflöte Schäferpfeife, Hümmelchen, Schalmei,
Gämshorn und das seltsame Regal.
Eine neue CD ist in Vorbereitung. Geplante Veröffentlichung
im Sommer 2012.
Download: Bild von
Tabea Hüberli, t13.ch

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